Ausritte mit dem Pferd und Ausflüge zu Fuß, um das Hinterland der Romagna zu entdecken

Itinerario-cavallo

Ausflüge auf dem Pferderücken

Die Möglichkeiten, Ausflüge im Hinterland Riminis auf dem Pferderücken zu organisieren, sind zahlreiche. Die Gegend eignet sich dank des Vorhandenseins von unbefestigten, nicht zu steilen Straßen und Pfaden, die sowohl in naturalistischer als auch historischer Hinsicht extrem malerische Wälder, Felder und Flüsse durchqueren, hervorragend, um auf diese alternative Weise erkundet zu werden. An einigen strategischen Punkten kann man atemberaubende Ausblicke auf die Täler oder die Küste genießen. Es gibt zwei wesentliche Möglichkeiten: die eine sieht den Ausflug ins Marecchia-Tal vor und die andere führt Sie hingegen auf den Pfaden des Conca-Tals mehr nach Süden. Wenn Sie einen schönen Ausflug auf dem Pferderücken erleben möchten, können Sie sich in den bedeutendsten Reitclubs und Agritourismus-Betrieben, die mit Reitschule ausgestattet sind, informieren. 
 

Rimini

Reitclub Riminese
Via San Paolo 20 - 47900 - Rimini – Tel/Fax (+39) 0541/758515
www.circoloippicoriminese.it
Reitclub La Fenice
Via Secchiano 34 – Rimini - Tel. (+39) 0541/72779
Reitclub Cooperativa Sociale Ippogrifo
Via Monte l’Abbate 9 – Rimini
www.ippogrifo.org

Santarcangelo di Romagna

Balduccia Ranch
Via Canarezza 410 – S.Ermete - Tel. (+39) 0541/758465
Reitclub I Mulini
Via Pallada 547 – S.Martino dei Mulini – Tel. (+39) 0541/757105

Misano Adriatico

Bathek Ranch
Via Litoranea Sud – Tel. (+39) 0541/615686
 

Mondaino

Agriturismo Agriantonia Il Puledro
Via Pieggia 30 – Mondaino - Tel. (+39) 0541/982147

San Giovanni in Marignano

Reitclub Marignanese
Via Cassandro 417 – Tel. (+39) 0541/956611
www.circoloippicomarignano.blogspot.it

Trekking

Strecke: Verucchio – Villa Verucchio

Länge: 5 km
Höhenunterschied: 200 m
Schwierigkeitsgrad: leicht
Beschaffenheit des Weges: gemischt
 
Die Strecke, die wir vorschlagen, ist für die echten Riminesen ein großer Klassiker und eignet sich gut, um auch von den weniger gut sportlich vorbereiteten, in Angriff genommen zu werden, da sie nicht sehr lang ist und keine extremen Höhenunterschiede aufweist. Man startet im Industriegebiet von Villa Verucchio, das man über die SS 258, besser bekannt als Via Marecchiese, erreicht. Von hier beginnt das Wandern auf einer kleinen asphaltierten Straße, die in kurzer Zeit zur Pfarrkirche von San Martino führt, die Sie auf Ihrer Linken finden. Nun beginnt eine Steigung, die Olivenhaine und Häusergruppen durchquert, bis Sie zum kleinen Dorf S.Antonio gelangen, das noch heute einen mittelalterlichen Grundriss hat. Man folgt der Steigung weiter, indem man der asphaltierten Straße Richtung Osten folgt, bis man auf die Hauptstraße gelangt, die nach Verucchio Alta führt. Alternativ kann man den Weg nehmen, der neben dem Park Nove Martiri entlangführt. So erreicht man die Piazza Malatesta mitten im Zentrum. Die Strecke ist aber noch nicht zu Ende. Von der Piazza gelangt man schnell zum Nonnenkloster, das das Dorf überragt und von wo aus man einen herrlichen Ausblick auf die gesamte Küste der Romagna genießt. Von hier aus geht es am Sportplatz und den Überresten der Nekropole namens “Campo del Tesoro” vorbei. Dann nimmt man die Via Nanni im Osten und wenn die Steigung beginnt, biegen Sie nach rechts in die Via Aie del Borgo ab, ein Pfad, der bergab und nach kurzer Strecke in die Ortschaft Doccio führt. Von hier aus wandert man nach rechts bergab bis zur Hauptstraße, die von Marecchiese kommt. Nun geht es wieder bergauf und man folgt der Panoramastraße, von der aus Sie das schöne Marecchia- Tal, mit seinen unvergleichlichen Felsvorsprüngen, seinen Dörfern und seinen Flüssen bewundern können. Man gelangt in die Nähe der Piazzale Dasi, indem man die Via Mura del Fossato bergab läuft. Nach dem Parkplatz nimmt man einen kleinen Pfad bergab, der in die Nähe des Museums Villanoviano führt. Hier ist ein Besuch Pflicht. Vom Museum geht es weiter bergab bis zum Dorf S.Antonio und dann zum Ausgangspunkt zurück.
 

Strecke:Ponte Verucchio – Saiano - Montebello

Länge: 10 km
Höhenunterschied: 380 m
Schwierigkeitsgrad: mittel
Beschaffenheit des Weges: gemischt
 
Die Strecke, die wir vorschlagen, ist sehr ausgeglichen, sie weist keine extremen Schwierigkeiten auf, sie ist nicht sehr lang und schenkt herrliche und in ihrer Art einzigartige Ausblicke, indem sie magische und malerische Ortschaften, reich an Charme und Geschichte miteinander verbindet. Man startet in Ponte Verucchio, das man über die SS 258, auch bekannt als Via Marecchiese erreicht. Sofort nach der Brücke, aus Rimini kommend, biegt man nach links und folgt der Beschilderung zur Wallfahrtskirche Madonna di Saiano. Wenn man hingegen von Santarcangelo di Romagna kommt, biegt man kurz vor der Brücke nach rechts. An diesem Punkt verlässt man das Auto und beginnt, die Straße entlang des Flusses Marecchia zu Fuß entlangzuwandern. Es gibt zwei Alternativen, entweder nimmt man die asphaltierte Straße, die bergab und bergauf bis zur Wallfahrtskirche führt oder ein Pfad entlang dem Fluss bis nach Saiano. Hier beginnt die schöne Steigung, sehr steil, in Richtung Wallfahrtskirche, die sich auf einem malerischen Felsvorsprung befindet. Wieder bergab trifft man rechts auf der Höhe einer Kreuzung auf eine alte Ruine. Man nimmt die unbefestigte Straße, indem man sich stets rechts hält.  Von hier aus beginnt eine Strecke, die kleine Häusergruppen und einige Bauernhöfe durchläuft und läuft bergauf bis nach Montebello. Es gibt zwei Alternativen: entweder vom Pinienwald hinauf nach Montebello entlang eines sehr steilen Weges oder aber man gelangt über die asphaltierte Straße, weniger steil, aber etwas länger, in das Dorf. Montebello ist ein kleines Dorf, von dem aus man in seiner gesamten Schönheit das Marecchia-Tal, zwischen Steinhäusern und einladenden Restaurants, bewundern kann. Von Montebello kehrt man zurück nach Saiano, indem man den Pfad des Hinweges einschlägt oder alternativ die asphaltierte Straße. 
 

Strecke: Marano-Park – Trarivi - Montescudo

Länge: 8 km
Höhenunterschied: 470 m
Schwierigkeitsgrad: leicht
Beschaffenheit des Weges: gemischt
 
Die Strecke, die wir vorschlagen, ist ziemlich einfach. Sie hat eine Länge mit einem minimalen Höhenunterschied, die in etwa zwei Stunden abgelaufen werden kann. Mit dem Auto nimmt man die Provinzstraße 41, die nach Montescudo führt. Zwei Kilometer nach der Abzweigung nach San Marino-Faetano kann man das Auto in Höhe des Picknickbereichs vor der Brücke parken. Von hier aus geht man zu Fuß für 3 km den Weg, der dem Flussbett des Marano folgt, entlang. Zwischen Schilf, Weiden, Akazien und Pappeln folgt man einem Pfad, der bei schlechtem Wetter nicht empfehlenswert ist, da er sehr schlammig ist. Weiter folgt man den Ausschilderungen nach Vallecchio, indem man auf Höhe der Kirche seitlich der Straße die Steigung nimmt und so Trarivi erreicht. An diesem Punkt geht man weiter nach Montescudo, indem man die asphaltierte Straße passiert. Nach der Benediktiner-Kirche des Friedens und auf Höhe einer scharfen Kurve trifft man auf einen Zutritt, um im Wald über den Rio Garavatte hinweg weiterzulaufen. Von hier aus nimmt man erneut die Straße und nachdem man die Fahrstraße hinter sich gelassen hat, gelangt man endlich an die kleine Kirche Montescudo. Weiter entlang der Aussichtsstraße erreicht man, indem man sich rechts hält, endlich Monte, von wo aus man eine wunderschöne Aussicht genießen kann. Sobald man bereit ist, umzukehren, nimmt man erneut die asphaltierte Straße in entgegengesetzter Richtung und erreicht so die Altstadt. Wenn Sie müde sind, können Sie mit dem Bus Richtung Rimini zurück fahren. Bitten Sie den Busfahrer, auf der Höhe von Cavallino zu halten, wo Sie auf der Hinfahrt das Auto geparkt haben.
 

Strecke: San Benedetto in Alpe – Wasserfall von Acqua Cheta

Höhenunterschied: 520 m
Schwierigkeitsgrad: mittel
Länge: 10 km
Pfad: waldig
 
Um zum berühmten Wasserfall von Acqua Cheta zu kommen, startet man von San Benedetto in Alpe, das man über die SS 67 erreicht, die Forlì mit Florenz verbindet. Der Weg ist nicht sehr beschwerlich und ermöglicht das Bewundern der herrlichen Wälder des Nationalparks der Casentinesi Wälder. Man startet nun also zu Fuß vom Parkplatz von San Benedetto aus, kehrt auf die Staatsstraße zurück und überquert die Brücke über den Fosso Acqua Cheta. Kurz danach nimmt man rechts eine kurze Treppe, die zu einer kleinen Kapelle und zu einem Pfad führt, der den Wildbach entlangläuft. Dieser war einstmals mit den klassischen roten und weißen Zeichen der CAI gut markiert, die heute ziemlich farblos sind. Nach einigen hundert Meter gelangt man an eine Abzweigung und hält sich links. Es geht bergauf und man verlässt den Wildbach. Der Anstieg ist ziemlich steil und führt in einen schönen Kastanienwald und dann auf eine kleine ebene Fläche. Nach und nach, wenn man dem Pfad folgt, lassen die Kastanien Platz für Buchen, bis man schließlich an einen Punkt gelangt, an dem es zwei Möglichkeiten gibt: entweder erreichen Sie die Häuser von Monte Londa und folgen weiter einem nicht gekennzeichneten Pfad, der den Gipfel von Prato Andreaccio  überholt oder gehen weiter auf dem recht schlecht ausgezeichneten und ziemlich abgenutzten Pfad, der an den Case Pian della Posta vorbeiläuft und dann auf einem Saumpfad zu den vorgenannten Häusern führt. Einige hundert Metern nach den Häusern, kommt man an eine Abzweigung. Hier verlässt man den Saumpfad, um den Pfad auf der rechten Seite zu nehmen und der Beschilderung CAI zu folgen. Von hier aus geht es bergab und man gelangt zuerst zur Ruine von Sodaccio und dann zum Fosso dell’Acqua Cheta. Nachdem man den Wasserlauf hinter sich gelassen hat, geht es links des Wildbaches bis zur Hochebene von Romiti, wo man auf die Überreste eines alten Konvents stößt. Man hält sich rechts von der Hochebene auf einem alten Saumpfad, der bis zum Fosso Cà del Vento und dann auf den natürlichen Balkon führt. Von hier aus kann man in seiner gesamten Herrlichkeit den Blick auf den schönen Wasserfall Acqua Cheta genießen. Vom Wasserfall geht man auf dem gut gekennzeichneten Saumpfad weiter, der links am Tal vorbei führt. Während des Weges trifft man mehrere Male auf natürliche Becken und Wasserfälle. Der Saumpfad reicht bis zur asphaltierten Straße, die S.Benedetto mit Marradi verbindet. Weiter nach rechts kehrt man nach einem wunderschönen Spaziergang durch einen Park, der zu jeder Jahreszeit einzigartige und unvergessliche Szenarien schenkt, zum Ausgangspunkt zurück.

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