Schutz und Anwendung
Um sich in voller Ruhe der warmen Umarmung der Sonne hinzugeben, ist es besser keinen Leichtsinn zu begehen. Sich zu bräunen tut gut, wenn man es im richtigen Ausmaß macht!
Die Sonnenexposition stellt einen der größten Risikofaktoren in den Veränderungen der elastischen Faserstruktur der Haut dar, indem es zum Aufreten von Falten, zum vorzeitigen Altern und zu weiteren ernsthafteren Zellveränderungen kommt.
Eine gut dosierte Aussetzung hingegen meidet nicht nur diese schädlichen Effekte sondern kann auch eine gute und gesunde Angewohnheit sein, die Vorteile bringt; die nennenswerten sind hier angeführt:
• ANTI-RACHITIS WIRKUNG - UVB lösen die Hautsynthese von vit. 3 aus, unentbehrlich für die Knochenfestigkeit.
• ANTI-DEPRESSIV WIRKUNG - das sichtbare Licht ermöglicht die Depressionen der Jahreszeiten zu kurieren,
indem man in die Regulierung der Hormonausschüttung durch das Gehirn eingreift, mittels Lichtrezeptoren Netzhaut und Epiphyse.
• WÄRMEWIRKUNG - die Infrarotstrahlen dringen in die Hauttiefe ein und erzeugen eine Erhöhung der Hauttemperatur.
• WIRKUNG DES SONNENSCHUTZES - Der Einfluss der UV-Strahlen auf die Haut verursacht einen eigenen Photo-Sonnenschutz durch einen zweifachen Ablauf:
Verstärkung/Verdichtung der obersten Hautschicht/Hautoberfläche induziert durch UVB (Schutz auf 3/4 mal erhöht) und Erhöhung der Anzahl an Melaninen (Schutz erhöht um 2/3 mal)
• THERAPE WIRKUNG – die ultravioletten Strahlen verbessern den Verlauf von zahlreichen Hautleiden (Psoriasis, atopische Dermatitis), die Sonnenstrahlen sind nicht nur vergoldete Fäden, sondern pure Energie, unsichtbar aber stark, gut aber zu fürchten, deswegen ist ein Sonnenschutz unabdingbar, die europäischen Sonnenschutzprodukte filtrieren die UV - Strahlen nach einer Indexskala, die von SF 2 bis SF 25, in 4 Klassen unterteilt, geht.
1) Totalschutz oder Gesamtschutz - von SF 25 bis SF 20
2) Hoher Schutz - von SF 20 bis SF 15
3) Mittlerer Schutz oder fortgeschrittene Bräune – von SF 15 bis SF 6
4) Niedriger Schutz oder intensive Bräune – ab SF 6 bis SF 2
ACHTUNG – die amerikanischen Schutzfaktorenangaben hingegen gehen bis zu SF 50:
Achtet deshalb darauf, dass die angegebenen Ziffern von einer Marke zur anderen unterschiedlich sein können, je nachdem ob es sich um ein europäisches oder um ein amerikanisches Produkt handelt!
Die Anwendung des Schutzproduktes darf sich nicht nur auf ein einmaliges Anwenden beschränken, sie sollte pro Stunde und nach jedem Badegang neu erfolgen. Der Sonnenschutz soll eine halbe Stunde vor der Sonnenexposition aufgetragen werden.
Die Kriterien um ein gewisses Produkt und nicht ein anderes zu wählen sind unterschiedlich und hängen nicht nur vom Hauttyp, sondern auch vom Alter und von den Sonnenangewohnheiten ab.
Der erste Unterschied der zu machen ist, ist der zwischen Erwachsenen- und Kinderhaut. Nachdem die verantwortlichen Zellen der Bräunung die Reife bis zum 14 oder 15 Lebensjahr nicht erreichen, kommt es dazu, dass die Kinder gegen die Sonnenstrahlen wehrlos sind: Aus diesem Grund wird darauf hingewiesen eine direkte Exposition zu meiden und auf jeden Fall immer einen höheren Sonnenschutzfaktor zu verwenden, den man den Erwachsenen rät.
Von 2 bis 14 oder 15 Jahren wird ein Totalschutz geraten.
Die Häufigkeit der Anwendung muss sich vormittags, ab 11.30, verstärken, wenn die Sonnenstrahlung ihre maximale Kraft hat.
Nach der ersten Anwendung, müssen die weiteren jede halbe Stunde folgen.
Was die Haut der Erwachsenen betrifft müssen je nach Basis des Hauttyps geeignete Sonnenschutzprodukte verwendet werden.
Für die Hauttypen, die sich nicht bräunen und die normalerweise sich leicht verbrennen, soll an den ersten Tagen eine Creme mit Totalschutz verwendet werden.
Wenn sich die Haut wenig bräunt und verbrennt muss der Schutzfaktor hoch erhalten bleiben.
Für die Hautarten, die sich schnell bräunen und kaum verbrennen, muss man in den ersten Tage den mittleren Sonnenschutzfaktor verwenden, für die darauffolgenden Tage kann man ihn reduzieren.
Wenn sich die Haut leicht bräunt und sich schwer verbrennt soll an den ersten Tagen SF 12/15 angewendet werden und die darauf folgenden Tage Sonnenmilch SF 7, SF 5 und SF 3 und ÖL SF 2.
Die Experten versichern, dass die echte Wirksamkeit der Sonnenprodukte nicht nur in der richtigen Wahl des Hauttyps besteht sondern auch in einer sicheren und verantwortungsvollen Anwendung.
Wir verstärken den Schutz indem wir unterschiedliche SF verwenden -je nach Körperteil, Tageszeit und praktizierte Aktivität, denn eine Verstärkung des Schweißes sowie das Abtrocknen mit dem Handtuch und das Baden können die Wirksamkeit reduzieren.
Einige Ratschläge um kleine Überraschungen, von der Sonne verursacht, abzuwenden -Allergien, Hautrötungen, Flecken:
SONNENALLERGIE – betrifft vor allem Frauen zwischen 20 und 40 Jahren. Sie kennzeichnet sich durch Blasen, Flecken und kleinen Hautausschlägen, die starken Juckreiz verursachen. Die betroffenen Stellen sind vor allem der Hals, das Dececolleté, Hand- und Fußrücken.
Für eine Kur ist es notwendig sich der Exposition für 8/10 Tagen zu enthalten und sich von einem Dermatologen zu einer antihistaminischen Behandlung beraten zu lassen, wenn notwendig auf der Basis von Kortison.
SONNENHERPES – zeigt sich nach einigen Stunden nach der Exposition, durch einen starken Juckreiz und durch Bildung von Pickeln über das Gesicht verteilt. Der Hautausschlag verschwindet nach 8/10 Tagen je nach Austrocknungsprozess. Um sie zu heilen verschreiben die Dermatologen Schmerz- oder Fiebermittel in Form von Tabletten oder Creme.
Zur Vorbeugung rät man die Anwendung von einem Sonnenschutzstick an den Lippen- und Nasenränden.
HITZESCHLAG – zeichnet sich vor allem in den ersten Tagen der Exposition aus oder bei langen Sonnenaussetzungen, vor allem für die jenigen mit einen hellen Hauttyp.
Verantwortlich für den vorher erwähnten Fall ist die qualitativ gesunkene Feo-Melanin,
betroffen sind vor allem Menschen mit blonden und roten Haaren, oder in selteneren Fällen Braunhaarige mit heller Haut.
Für eine Heilung ist es notwendig in den Schatten zu gehen, auf die jeweilige Stelle ein schmerzstillendes Produkt aufzutragen, im Falle eines schweren Hitzeschlages ist die Anwendung einer Kortisonsalbe um die Hautrötung zu mildern sowie die Einnahme eines Aspirins um die Brennempfindung zu mildern, wie auch ein Anti-Entzündungsmittel, notwendig.
Für eine Vorkehrung wird eine "großzügige" Anwendung eines Produktes mit hohem Schutzfaktor vorgeschrieben, bevor man sich an den Strand begibt. Die Anwendung in regelmäßigen Intervalen wiederholen, auch bei wasserfesten Produkten.
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